Die traditionelle chinesische Medizin unterscheidet fünf kosmische Energien. Wind, Wärme, Nässe, Trockenheit und Kälte. Diese Energien sind sowohl den Jahreszeiten Frühjahr, Hochsommer, Spätsommer, Herbst und Winter als auch den fünf Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet.
Akupressur und Meridianmassage sind ein wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Ziel ist die Wiederherstellung des Energieflusses im Körper durch die Massage der Meridiane bzw. durch die Aktivierung bestimmter Energiepunkte.
Die wohl bekannteste Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin ist die Akupunktur. An detailliert festgelegten Punkten des Körpers erfolgen bei der Nadel-Akupunktur Einstiche durch Stahlnadeln, früher wurden Gold- oder Silbernadeln verwendet.
Bereits 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung wurden Grundlagen der traditionellen chinesischen Medizin schriftlich niedergelegt. Im 19. Jahrhundert kam es in China beinahe zu einem Verschwinden der Akupunktur. Seit 1950 wurde die Akupunktur wieder verstärkt angewendet und sogar weiterentwickelt.
Seit den 1970er Jahren ist das wissenschaftliche Interesse an der Akupunktur stark angestiegen, da sie bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen Vorteile gegenüber einer rein westlichen Medikamententherapie bot.