Dr. Jivaka Komarabhacca, Vater der Thai Massage

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Abstract
Dr. Jivaka gilt in Thailand als der Vater der Thai Massage und als Begründer der traditionellen Thai-Medizin (TTM). Er war der Leibarzt des indischen Königs Bimbisara (540 bis 490 v. Chr.).

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Dr. Jivaka Komarabhacca bzw. Jivaka Kumar Bhaccha, auch Shivago Kumarpaj genannt, gilt in Thailand als der Vater der Thai-Massage und auch allgemein der buddhistischen Thai-Medizin. Er wird in zahlreichen alten Dokumenten wegen seiner außerordentlichen medizinischen Fähigkeiten und seiner Kenntnisse der Kräutermedizin sowie wegen seiner Behandlung berühmter Persönlichkeiten erwähnt.[1] Von ihm selber aber sind keine Schriften erhalten geblieben.[2] Wer war dieser Mann?

Aus seinem Namen geht hervor, dass er das verlassene Kind einer Kurtisane war. Er wurde durch den König Bimbisara adoptiert, floh aber von dort um Medizin zu studieren.[3] Studiert hatte Dr. Jivaka in der Universitätsstadt Taxila, die für ihre gute Ausbildung bekannt und wohl die damals berühmteste Fakultät besaß.[4] Dr. Jivakas Lehrer soll, nach Berichten in Sanskrit und auf Tibetisch, der legendäre Atreya gewesen sein, dem Jivaka bereits bei der Aufnahmeprüfung als besonders begabt auffiel.[5]

Nach seinem siebenjährigen Studium arbeitete Dr. Jivaka zunächst als ayurvedischer Wanderarzt, wobei er sich besonders in der Chirurgie und Kinderheilkunde einen Namen machte und sowohl operative Öffnungen der Bauchhöhle (Laparotomien) als auch Öffnungen der Schädeldecke (Schädeltrepanationen) durchführte.[6] Er galt als berühmtester Arzt seiner Zeit.[7] Sein medizinisches System bestand aus vier Hauptzweigen:

  1. Massage
  2. Kräuterkunde
  3. Diät und
  4. spirituellen Praktiken
Im vorchristlichen Indien war das Königreich Magadha, dessen Territorium sich im heutigen indischen Bundesstaat Bihar befindet, der wichtigste und mächtigste, aber auch wissenschaftlich fortgeschrittenste Staat, beherrscht durch König Bimbisara, der von 540 bis 490 v. Chr. lebte. An seinem Hof in Rajagaha war Doktor Jivaka als königlicher Leibarzt (Komarabhacca) tätig.[8]

© 2006 Thailin Thai Massage Berlin
  1. Vgl. Haddad (2003), S. 1
  2. Vgl. Mulholland (1979), S. 105
  3. Vgl. Beyer (1917), S. 1
  4. Vgl. Zysk (1998), S. 46
  5. Vgl. Stürner (2001), S. 26
  6. Vgl. Stürner (2001), S. 26
  7. Vgl. Zysk (1998), S. 43
  8. Vgl. Stürner (2001), S. 25

Bibliographie

Beyer, C. (1917): About Siamese Medicine. In: Journal of the Siam Society 1/1917. S. 1-9.

Haddad, B. (2003): To the Source. Studying Thai Yoga Massage in Northern Thailand. In: Massage & Bodywork 2003.

Mulholland, J. (1979): Thai Traditional Medicine: Ancient Thought and Practice in a Thai Context. In: Journal of the Siam Society 2/1979. S. 80-115.

Stürner, E. (2001): Nuad. Die traditionelle Thai Massage. München 2001.

Zysk, K. G. (1998): Asceticism and healing in Ancient India. Medicine in the Buddhist Monastery. Indian Medical Tradition Vol. 2. 2. Aufl. Delhi 1998.

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