Abstract
Im Yoga gelten die eigenen Denkgewohnheiten als das bedeutendste Hindernis. Die Yoga Meditation kennt zwei Wege, diese Gewohnheiten zu durchdringen. Zum einen die Konzentration auf einen Gedanken, zum anderen die Methode der genauen Untersuchung.
Was für andere Menschen eine grundlegend unterschiedliche Bedeutung hat, Freude und Schmerz, stellt für den Yogi dasselbe dar, eine Ablenkung von seiner Aufgabe, der er mit Hilfe der Meditation (Dhyana), d.h. der Konzentration auf einen Gedanken unter Ausschluss aller anderen[1] oder auch der Untersuchung (Vichara) nachgeht. Der Unterschied beider Wege besteht darin, dass sich der Meditierende sich selbst vergisst, während der Untersuchende beständig fragt, "Wer bin Ich?".[2] Das bedeutendste Hindernis für die Selbstverwirklichung aber stellen unsere Denkgewohnheiten dar.[3]
Patanjali führt fünf Klassen von Gründen auf, die den Geist dazu verleiten vermögen, in seiner Konzentration nachzulassen, da der Yogi Freude oder Schmerz empfindet. Hierbei handelt es sich um:
Nur Schmerz (Klesa) verursacht nach Patanjali diese fünf Gründe:
Zur Sitzhaltung (Asana) äußerte sich Patanjali lediglich soweit, dass sie fest und angenehm sein solle, trotzdem aber beherrschen die Yogis zahlreiche spezielle Asanas.[6]
© 2006 Thailin Thai Massage BerlinChristmann, V. (1992): Das Yoga-Buch. Philosophie und Praxis des Yoga. München 1992.
Iyengar, B. K. S. (1966): The Illustrated Light on Yoga. New Delhi 1966.
Maharshi, R. (2001): Sei, was du bist! o. O. 2001.
Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der traditionellen Thaimedizin
Philosophie und Praxis des Yoga