Abstract
Die traditionelle Thaimedizin teilt sich seit historischer Zeit in drei Disziplinen auf. Die Therapien für den Geist durch spirituelles Heilen, die Energietherapie durch Thai-Massage und die Körpertherapie durch Diäten und Kräuterbehandlungen.
Die traditionelle Thaimedizin beruht auf den Prinzipien des Buddhismus und einem von Generation zu Generation mündlich überliefertem, teilweise auch schriftlich niedergelegtem Wissen.[1] Sie wurde bis in die jüngste Zeit hinein nur von Männern ausgeübt,[2] wobei neben Buddhisten auch Moslems praktizieren.[3]
Die traditionelle Thaimedizin teilt sich seit historischer Zeit in drei Disziplinen auf:[4]
Für jeden Menschen ergibt sich aus dem Datum der Empfängnis der Mutter eine individuelle Konstellation der Elemente, jede Person hat dadurch ein Element, Tard-chao-ruan, welches für sie dominant ist.[9] Zu den vier bereits genannten Elementen wird oft auch noch ein fünftes hinzugezählt, welches als Wind in leeren Körperhöhlen bezeichnet wird.[10]
Dies wirft die Frage auf, woher die Thais dieses ganz eigene System haben. Erde, Feuer und Wasser sind nicht nur bei den Thais, sondern sowohl bei den Chinesen und den Indern als auch den Griechen bekannt.[11] Die traditionelle Thaimedizin aber hat ihr eigenständiges System entwickelt, stellt heute also eine unabhängige medizinische Schule dar.[12]
© 2006 Thailin Thai Massage BerlinBrun, V. (2003): Traditional Thai Medicine. In: Selin, H. / Shapiro, H. (Hrsg.): Medicine Across Cultures. History and Practice of Medicine in Non-Western Cultures. Boston / London 2003. S. 115-132.
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Traditionelle Thaimedizin und westliche Medizin im Wettbewerb
Traditionelle Thaimedizin unter Einfluss der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Grundlagen der traditionellen Thaimedizin
Krankheitsursachen im System der traditionellen Thaimedizin