Abstract
Die letzten drei Stufen, Dharana, Dhyana und Samadhi führen den Yogi in die innersten Bereiche des Geistes. Unbeschadet von der Phase, in der der Yogi sich befindet, wirkt er durch seine Zufriedenheit und Ausgeglichenheit positiv auf seine Umwelt ein.
Die letzten drei Stufen, Dharana, Dhyana und Samadhi führen den Yogi in die innersten Bereiche der Seele.[1] Sie sind die wichtigsten Punkte für die "gedankliche Analyse"[2] und "unbedingt erforderlich für das Erlangen des höchsten Bewußtseins",[3] die anderen 5 Stufen sind von untergeordneter Funktion.
Dharana ist die Konzentration, d.h. die Emanzipation des Ego vom ehernen Fluss der Wahrnehmung, die Versenkung in die eigenen Tiefen durch "Festbinden des Bewußtseins an einen Punkt"[4] , nur so kann das Bewusstsein in sich selbst zentriert werden, so der Erkenntnis des Selbst dienen, anstatt beständig Sklave der Sinne zu sein.
Der Yogi schaut nicht zum Himmel, um Gott zu finden, sondern weiß vielmehr, dass Gott sich tief in ihm, in seinem eigenen Selbst, dem Antaratma, befindet. Diese beiden höchsten Stufen des Yoga werden deshalb als Antaratma sadhana, die Aufgaben der Seele, bezeichnet.[5] Das Samadhi kann als das eigentliche Yoga, das oberste Ziel begriffen werden.[6]
Aber unbeschadet von der Phase, in der der Yogi sich befindet, strahlt sein gestärktes und gereinigtes Bewusstsein positive Einflüsse auf die Umwelt aus. Ein durch die Meditation geläuterter Mensch wirkt auf seine Umwelt harmonisch, stiftet Glück, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, weil er sich selbst im Gleichgewicht mit seinen Gefühlen befindet.
Die Thaimassage, die bei diesem Prozess unterstützend wirken kann, ist deshalb nicht nur als Wohltat für den eigenen Körper zu verstehen, sie berührt die gesamte Persönlichkeit zutiefst und trägt so im gesamten Alltag zu einer wesentlich entspannteren Umgehensweise bei. Dadurch lassen sich zahlreiche Konflikte im täglichen Umgang der Menschen von vornherein vermeiden. Die Menschen, die kritischen Kollisionen von Körpern oder Interessen vorausschauend und ausweichend begegneten, hatten seit Menschengedenken nicht nur mehr Achtung unter ihren Gefährten, sondern auch ein weit längeres und angenehmeres, weil entspannteres Leben.
© 2006 Thailin Thai Massage BerlinChristmann, V. (1992): Das Yoga-Buch. Philosophie und Praxis des Yoga. München 1992.
Iyengar, B. K. S. (1966): The Illustrated Light on Yoga. New Delhi 1966.
Mishra, R. S. (1985): Vollendung durch Yoga. Das grundlegende Lehrbuch des Raja-Yoga, der höchsten Form der Yoga-Praxis. O. O. 1985.
Weiss, H. (1987): Yoga Meditation. Schulung zur Selbstverwirklichung. Eltville 1987.
Die Stufen der inneren Aufgaben des Yoga
Traditionelle chinesische Medizin eine Wurzel der Thai Massage