Abstract
Die Stufen vier und fünf, Pranayama und Pratyahara, werden als inneren Aufgaben bezeichnet. Sie dienen dem Erlernen des Atmens und dadurch der Kontrolle des Geistes.
Die nächsten beiden Stufen, Pranayama und Pratyahara, dienen dem Erlernen des Atmens und dadurch der Kontrolle des Geistes. Diese Stufen werden als die inneren Aufgaben (Antaranga sadhana) bezeichnet.[1] Zu betonen ist, dass Pranayama weit mehr als bloße Atemübungen darstellt, nicht nur der Erschließung der Atemkapazitäten der Menschen dient, sondern vielmehr der Verteilung von Prana, also von Lebensenergie im Körper.[2] Pratyahara bedeutet das langsame Loslassen von der Sinneswahrnehmung, die zunehmende Unabhängigkeit von den Sinneseindrücke und das sich freiwillige Zurückziehen der Sinne.[3]
Auch hier vermag eine Thaimassage der Vertiefung der Entspannung wesentlich zu dienen, ermöglicht sie doch dem Geist sich frei zu entfalten, während der Körper sich in reinem Wohlgefühl aufzulösen erscheint.
Dieser Prozess wird in den Stufen des Yoga abgebildet. Die ersten fünf Stufen heißen die äußeren Werkzeuge, auf ihnen bauen die drei folgenden Stufen, die inneren Werkzeuge, auf.[4]
© 2006 Thailin Thai Massage BerlinIyengar, B. K. S. (1966): The Illustrated Light on Yoga. New Delhi 1966.
Mishra, R. S. (1985): Vollendung durch Yoga. Das grundlegende Lehrbuch des Raja-Yoga, der höchsten Form der Yoga-Praxis. O. O. 1985.
Weiss, H. (1987): Yoga Meditation. Schulung zur Selbstverwirklichung. Eltville 1987.
Die Stufen der inneren Aufgaben des Yoga
Traditionelle chinesische Medizin eine Wurzel der Thai Massage