Die acht Stufen des Yoga

traditionelle Thaimassage Berlin

Abstract
Die ersten drei Stufen des Yoga sind die äußeren Aufgaben. Die Stufen eins und zwei, Yama und Niyama, helfen den Yogi in Harmonie mit seinen Mitmenschen zu bringen. Die dritte Stufe, Asana, hält den Körper gesund. Diese Körperhaltungen und ihre gesundheitsfördernde Wirkung sind auch Teil der Thai Massage.

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Die Schritte auf dem Weg der Selbstvervollkommnung eines Yogi lassen sich in acht Stufen zusammenfassen. Hierbei handelt es sich um:

  1. Yama, d. h. universelle moralische Regeln gegen Untreue, Diebstahl, Gewalt, Verletzung Anderer, Gier und Sinnlichkeit, also die "Beherrschung des Denkens und der Gedankenschwingungen";[1]
  2. Niyama, d. h. die geistige und körperliche Selbstreinigung durch Disziplin;
  3. Asana, d. h. die Körperhaltung, heute vor allem als Hatha-Yoga bekannt;
  4. Pranayama, d. h. die rhythmische Kontrolle des Atems, die der Beherrschung des Geistes dient;
  5. Pratyahara, d. h. den Rückzug des Geistes und dessen Emanzipation von der Dominanz der Sinne und der äußeren Objekte;
  6. Dharana, d. h. die Konzentration;
  7. Dhyana, d. h. die Meditation und letztendlich
  8. Samadhi, d.h. ein Zustand des höheren Bewusstseins, der durch tiefe Meditation erreicht werden kann und in dem sich das Individuum (Sadhaka) mit dem Objekt seiner Meditation, dem allumfassenden universellen Geist (Paramatma) vereinigt.[2]
Die ersten drei Stufen dieses Prozesses des Einswerdens mit dem universellen Geist sind die äußeren Aufgaben (Bahiranga sadhana). Hierbei fällt Yama und Niyama die Aufgabe zu, die Gefühle und Leidenschaften des Yogis zu kontrollieren und ihn in Harmonie mit seinen Mitmenschen zu bringen, es sind die sittlichen Gesetze, die das innere und äußere Verhalten der Menschen festlegen. Hier zeigen sich deutliche Parallelen zu den Geboten anderer Weltanschauungen und Religionen.[3]

Asana, darunter ist vor allem "eine feste und doch bequeme Körperhaltung zu verstehen, nämlich der so genannte Meditationssitz",[4] hält den Körper gesund und versetzt den Yogi dadurch in Harmonie mit der Natur, bis er das Körperbewusstsein überwindet, also den Körper besiegt und in ein Instrument verwandelt, welches der Vervollkommnung der Seele zu dienen vermag. Besonders beim Üben der Asanas vermag die Thaimassage als Vorbereitung hilfreich zu sein, da sie den Körper entspannt und beweglicher macht.

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  1. Vgl. Mishra (1985), S. 25.
  2. Vgl. Iyengar (1966), S. 3; Maharshi (2001), S. 174
  3. Vgl. Weiss (1987), S. 13
  4. Vgl. Weiss (1987), S. 14

Bibliographie

Iyengar, B. K. S. (1966): The Illustrated Light on Yoga. New Delhi 1966.

Mishra, R. S. (1985): Vollendung durch Yoga. Das grundlegende Lehrbuch des Raja-Yoga, der höchsten Form der Yoga-Praxis. O. O. 1985.

Weiss, H. (1987): Yoga Meditation. Schulung zur Selbstverwirklichung. Eltville 1987.

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